Umstände wie Insolvenz, Wartungs- oder Support-Probleme oder Einstellung einer spezifischen Software stellen nur einige Ereignisse dar, die zu einem Ausfall des Anbieters führen können. Solche Ereignisse werden vorab als ‘Freigabebedingungen’ vereinbart und in der Escrow-Vereinbarung formalisiert. Sobald ein Freigabeereignis eintritt, erhält der Software-Kunde Zugang zu seinem hinterlegten Quellcode, sodass er seine Software weiter nutzen kann.

Nachdem die Freigabebedingungen definiert und vereinbart wurden und der Vertrag unterschrieben ist, hinterlegt der Technologieanbieter den Quellcode und andere damit verbundene Dokumente bei dem Treuhänder. Zur Sicherung der Vertraulichkeit werden diese Elemente bei Vaultinum umgehend verschlüsselt und dann auf unseren sicheren Servern an Standorten in Europa hinterlegt. 

Sobald eine Freigabebedingung eintritt, kann der Kunde beim Treuhänder nach dem Zugang zu einer Kopie des hinterlegten Elements fragen. Wir bei Vaultinum setzen dann einen strikten Verifizierungs- und Freigabeprozess in Gang, um die hinterlegten Element sicher zum Kunden zu übertragen. Der Kunde kann dann die Software weiter benutzen und die Weiterführung seiner Betriebsabläufe absichern.

Verschiedene Arten von Software-Escrow:

Eine Software-Escrow-Vereinbarung ist auch möglich, wenn die Bereitstellungsmethode der Software variiert (auf den Kundengeräten installiert, Software als Dienstleistung (SaaS), Cloud basiert etc...).

3 verschiedene Software Escrow

Zugangsklausel

Die einfachste Version einer Escrow-Vereinbarung ist die Zugangsklausel. Hierbei handelt es sich um eine vertragliche Regelung, welche in dem Handelsvertrag zwischen dem Technologieanbieter und dem Kunden enthalten ist. Die Klausel definiert die Bedingungen, unter denen der Quellcode freigegeben wird, und benennt den Treuhänder. Damit diese Klausel in Kraft tritt, muss der Technologieanbieter seinen Quellcode und andere relevante Elemente bei dem benannten Treuhänder hinterlegen. Mit einer Vaultinum-Zugangsklausel hat der Technologieanbieter einzigen und alleinigen Zugang zu dem Online-Dashboard für die Vertragsverwaltung.

Zweiparteien-Escrow-Vereinbarung

Eine Zweiparteien-Escrow-Vereinbarung ist ein unabhängiger Zweiparteien-Software_Escrow-Vertrag zwischen Technologieanbieter und Kunden. Nachdem der Vertrag von allen zwei Parteien unterzeichnet wurde, hinterlegt der Technologieanbieter seinen Quellcode und andere relevante Elemente bei dem Treuhänder. Mit einer Vaultinum-Zweiparteien-Escrow-Vereinbarung haben sowohl der Technologieanbieter als auch der Kunde Zugang zu dem Online-Dashboard zur Vertragsverwaltung.

Dreiparteien-Escrow-Vereinbarung

Eine Dreiparteien-Escrow-Vereinbarung ist ein unabhängiger Dreiparteien-Software_Escrow-Vertrag zwischen Technologieanbieter, Kunden und Treuhänder. Nachdem der Vertrag von allen drei Parteien unterzeichnet wurde, hinterlegt der Technologieanbieter seinen Quellcode und andere relevante Elemente bei dem Treuhänder. Mit einer Vaultinum-Dreiparteien-Escrow-Vereinbarung haben sowohl der Technologieanbieter als auch der Kunde Zugang zu dem Online-Dashboard zur Vertragsverwaltung, wobei Vaultinum sicherstellt, dass die Vertragsbedingungen eingehalten werden (z.B. Häufigkeit der Updates, Zahlung von Gebühren, etc.).

EINSTIEG

Unsere IT- und Rechtsexperten stehen Ihnen während des gesamten Prozesses zur Verfügung.

Bevor sie starten, müssen Sie

⇨ die folgenden Dokumente vorzubereiten

  • die Dateien, die das zu hinterlegende Material enthalten, vorbereiten
  • Definieren Sie die auslösende Ereignisse (Insolvenz, Eigentümerwechsel...)

⇨ und einige Entscheidungen treffen:

  • Häufigkeit von Aktualisierungen
  • Art der Hinterlegung
  • Escrow-Vereinbarung (Anzahl Jahre)
  • Stufe der Verifizierung
  • Länge und Begrenzungen für die Nutzung der Hinterlegung, auf die zugegriffen wird.
  • Zahlung der Gebühren für den Treuhänder (kann geteilt werden)

Jetzt sind sie startbereit. Vielen Dank, dass Sie Vaultinum gewählt haben.

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